Eingang zum Appellplatz (Bushaltestelle „Ausstellung“)
Seit inzwischen 40 Jahren geht und betet die katholische Gemeinde St. Marien Bergedorf, am Palmsonntag den Kreuzweg rund um das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme.
Dazu sind auch alle anderen christlichen Nachbargemeinden eingeladen.
Wir verbinden das Gedächtnis der über 100.000 Menschen, die dort (einschließlich der 85 Außenlager) zwischen 1938 und 1945 inhaftiert und gequält – und von denen 42.900 getötet wurden – mit der Erinnerung des Leidens und Sterbens Jesu Christi.
Durch die Lesung von Zeugnissen überlebender Häftlinge, im Hören auf die Passion Jesu nach dem Markus-Evangelium und durch das Beten der Psalmen soll aus diesem Ort des Schreckens und der Gewalt ein Ort der Versöhnung und der Hoffnung werden.
Der Kreuzweg beginnt am Palmsonntag, 2. April 2023, um 17.00 Uhr am Eingang zum Appellplatz (Bushaltestelle „Ausstellung“); er dauert knapp 2 Stunden und endet am Ehrenmal.
Am Donnerstag, 29. Dezember 2022 fahren wir mit dem Zug nach Rostock.
Treffpunkt: vor dem Bahnhof Bergedorf (Ausgang Bergedorf) Uhrzeit: 10 Uhr
Rückkehr am späten Abend um 23.23 Uhr (Ankunft Bergedorf)
Zum 45. Mal veranstaltet die weltberühmte ökumenische Kommunität von Taizé (Frankreich) ihr traditionelles europäisches Jugendtreffen, diesmal in Rostock. Vom 28. Dezember bis zum 1. Januar werden dort ca. 15.000 Dauerteilnehmer*innen aus ganz Europa zwischen 18 und 35 Jahren erwartet.
Das „ökumenische Forum Bergedorf“, der Zusammenschluss aller christlichen Gemeinden der Region, lädt ein zu einem Tagestrip am 29. Dezember. Hier sind auch ältere und jüngere Teilnehmer:innen willkommen. Treffpunkt ist kurz nach 10 Uhr am Bergedorfer S-Bahnhof auf der Bergedorfer Seite. In 5-Gruppen geht es dann zum Fahrkarten-Automaten, um mit Meck.-Pomm.-Tickets per Regionalexpress um 10.32 Uhr zu starten.
Das Tagesprogramm in Rostock:
13.00 Uhr
Mittagsgebet in der HanseMesse
15.00 Uhr
Workshops über Themen aus den Bereichen Glaube, Gesellschaft, Kunst und Kultur in Rostock, Warnemünde und der HanseMesse
17.30 Uhr
Abendessen bei der HanseMesse
19.00–20.30 Uhr
Abendgebet in der HanseMesse
Um 23.23 Uhr kommt der Regionalexpress wieder in Bergedorf an.
Eine Anmeldung ist nicht nötig; weitere Infos gibt es bei:
Das Kirchenjahr beginnt am 1. Advent – und auch der Bergedorfer Advent. Daher feiern wir am
Sonntag, 27. November, abends um 18 Uhr in St. Petri und Pauli eine ökumenische Vesper zur Eröffnung des „Bergedorfer Advent“.
Neben den christlichen Gemeinden des „Ökumenischen Forums Bergedorf“ gestaltet diesmal ein Team der „Christen und Christinnen im Gesundheitswesen“ diesen Gottesdienst mit und bietet eine Segnung an: Kranke und Gesunde können, wenn sie wollen, individuell gesegnet werden.
Freuen Sie sich auf Lobpreis-Musik, eine Band, mitsingen, Bibeltexte und erleben Sie eine spürbar gute Gemeinschaft unter Christenmenschen unterschiedlicher Konfessionen.
Im Rahmen von „500 Jahre Täuferbewegung 1525-2025“ wurde eine Ausstellung kreiert (In Form von Roll-ups), die den täuferischen Zweig der Reformation im 16. Jahrhundert beschreibt, sowie die damals gewagten täuferischen Ideale illustriert. Dabei geht es um weit mehr als um die Taufe im engeren Sinn.
Auch wenn es bis 2025 noch etwas hin ist, hat die Friedenskirche die brandneue Ausstellung sofort gebucht und lädt herzlich dazu ein.
Ausstellung vom 5. bis 12. November, täglich von 17 bis 19 Uhr in der Friedenskirche
Ladenbeker Furthweg 25, 21033 Hamburg
Sie möchten mit einer Gruppen oder Schulklasse kommen? Bitte melden Sie sich bei Pastor Schubach an: pastor@efg-bergedorf.de.
Vortrag und Konzert
Nonkonformisten, Märtyrerinnen, Visionäre. Das inspirierende Erbe der täuferischen Kirchen
Die Ausstellung wird mit einem Vortrag von Prof. Dr. Andrea Strübind am Sonnabend, 5. November 2022 um 16 Uhr eröffnet.
Prof. Strübind hat einen Lehrstuhl für Kirchengeschichte an der Universität Oldenburg. Die Täufergeschichte ist einer ihrer Schwerpunkte. Sie wird versuchen aufzuzeigen, was die Täuferbewegung uns heute zu sagen hat.
Am letzten Tag der Ausstellung, 12. November 2022 wagt Daniel Hoyos Rodríguez einen Mix aus J.S. Bach und lateinamerikanischen Rhythmen. Kommen Sie und lassen Sie sich überraschen.
Inspirierend denn der Text ist Weltliteratur, egal ob man an sie glaubt oder nicht….
Bereichernd, denn unterschiedliche Menschen mit ganz unterschiedlichen Einstellungen zum Glauben, egal ob begeistert, kritisch oder ablehnend, kommen für eine kurze Zeit zusammen und gehen ein Stück im Text spazieren, reden über Entdeckungen, Eindrücke, Fragen, Zweifel, Aufreger. Offen und fair, alles darf gesagt werden, nichts wird bewertet, es gibt keine absoluten Wahrheiten.
Ein Ort der Begegnung, miteinander, mit einem Text
Dienstag, 4. Oktober: Hüpfen & Hoffen– Zwei werdende Mütter berühmter Söhne begegnen einander (Lukas 1, 35f) Warum und wofür ist mein Leben so, wie es ist? Was sind meine Hoffnungen?
Mittwoch, 2. November: Rufen & Berufen– Eine inspirierende Begegnung zweier Männer (Lukas 5, 1-11) Wo stehe ich? Was sind meine Potentiale und Träume?
Donnerstag, 1. Dezember: Geben & Vergeben – Das Geschenk einer Frau und die Folgen (Lukas 7, 36-50) Was belastet mich und was würde mir helfen, freier zu atmen?
Die Orga: Treffpunkt 19:30 vor der Kirche St. Petri und Pauli / Spaziergang zu einem Lokal der Wahl / wer will, bestellt ein Getränk (an den Finanzen soll es aber nicht scheitern, sprechen Sie mich ruhig vertraulich an) und wir sprechen über einen Bibeltext.
Das war eine Frage, um die sich im Frühjahr 2022 Menschen aus ganz unterschiedlichen Hintergründen (evangelisch, katholisch, distanziert, atheistisch) getroffen haben, um über einen Bibeltext und eine persönliche Fragestellung zu sprechen: Warum und wofür ist mein Leben, so wie es ist? Wo stehe ich? Was sind meine Potentiale, Hoffnungen, Träume? Was belastet mich und was würde mir helfen, freier zu atmen?
An einem angenehmen Ort – das gemütliche Cafe Chrysander – mit leckeren Speisen, einem interessanten Text- denn die Bibel ist ja in jedem Fall Weltliteratur, ob man nun an Gott glaubt oder nicht- wurde ein Ort der Begegnung geschaffen, in dem man vorurteilsfrei und gelöst ins Gespräch kommen konnte.
Alles, was es brauchte, war die Offenheit, sich auf andere und einen Text einzulassen, egal ob man dann begeistert, kritisch oder ablehnend reagiert. Und so entstand oft ein Ort der Begegnung, miteinander , mit einem Text. Beides bereichernd.
und dann werden noch besondere Rundbretter beschriftet
Impressionen finden Sie weiter unten in diesem Beitrag.
Die Predigt von Helmut Röhrbein-Viehof
Katholische Pfarrei Heilige Elisabeth
Predigt Ökumenischer Gottesdienst 10. September 2022, Bergedorf zur Bewahrung der Schöpfung / Klima-Gerechtigkeit
Brennende Wälder, schwelender Boden, versiegende Quellen, ausgetrocknete Flüsse, anhaltende Hitzeperioden, aber auch verheerende Stürme, Wolkenbrüche, Überschwemmungen – die Natur schlägt zurück!
Das ist wohl die Antwort auf unser Verhalten ihr gegenüber: vor allem die westliche, die industrialisierte Welt hat in den letzten 150 Jahren ein Dominanzverhalten gegenüber der Erde samt ihrer Fauna und Flora an den Tag gelegt, welches die Natur vorrangig dem ausbeutenden Zugriff unterwirft.
Eine Folge: der Klima-Wandel / die Klima-Krise – nein, richtiger: die Klima-Katastrophe!
Jetzt kann sie niemand mehr leugnen; die Auswirkungen waren in den letzten Monaten – auch in Europa, auch bei uns – unübersehbar.
Bischöfin Susan Bell von der kanadischen Diözese Niagara sagte kürzlich auf der sog. Lambeth-Konferenz, einem weltweiten Zusammenschluss aller Anglikanischen Kirchen:
„Wir müssen viel mehr Lärm machen gegen den Klimawandel!“
Lärm machen, Aufsehen erregen – das praktiziert auch die Gruppierung „Extinction Rebellion“ mit ihren Methoden, z.B. der erzwungenen Unterbrechung des Straßenverkehrs auf der Bergedorfer Straße. „Unterbrechung“ – sagt übrigens der bedeutende katholische Theologe Johann Baptist Metz – „Unterbrechung ist die kürzeste Definition von Religion“.
Religion unterbricht den Betrieb, stört das Geschäft, legt sich quer, leistet Widerstand gegenüber den herrschenden Verhältnissen. Zumindest das Potential hat sie dazu… Nicht zuletzt deshalb feiern wir – Menschen aus sehr verschiedenen Kirchen und Konfessionen – diesen Gottesdienst – nun schon zum 2. Mal.
Wir haben uns dabei einen anspruchsvollen Bibeltext zugemutet – aus dem Brief des Apostels Paulus an die Christen in Rom (Röm 8, 18-25) – sein letzter uns überlieferter Brief, gewissermaßen schon sein theologisches Vermächtnis. Paulus spricht darin vom Seufzen der ganzen Schöpfung: „Wir wissen, das die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt“ (Röm 8,22).
Ja, die Schöpfung seufzt und ächzt – heute mehr denn je. Sie stöhnt unter dem Zugriff der Menschen. Sie windet sich und sucht, ihrer Vergewaltigung zu entkommen – vergeblich. Der Mensch unterwirft sich die Natur – in Fehlinterpretation des biblischen Auftrags „Füllt die Erde und unterwerft sie euch, und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen!“ (Gen 1,28).
Fehldeutung deshalb, weil der Mensch in biblischer Sicht als „Bild Gottes“, d.h. als sein Repräsentant, für die Schöpfung verantwortlich ist. Der sog. Zweite Schöpfungsbericht – der natürlich kein „Bericht“ ist, sondern ein Mythos, welcher erzählt, was niemals war und immer ist – erzählt von Gottes ausdrücklichem Auftrag an den Menschen, den Garten, den er ihm als Lebensraum anvertraut, zu pflegen und zu bewahren (Gen 2,15) – und nicht, ihn auszubeuten und zu zerstören.
Was haben wir aus diesem Auftrag gemacht!
Indem wir die Natur mit unserer instrumentellen Vernunft überzogen und zum Objekt gemacht haben, haben wir auch uns selber pervertiert. Statt Partner zu sein mit der Natur, haben wir uns ins Gegenüber zur Natur gesetzt. Statt uns als Mitgeschöpfe in der großen Schöpfung Gottes zu verstehen, missverstehen wir uns als Herren der Schöpfung. Übrigens: „Krone der Schöpfung“ ist nach biblischem Verständnis nicht der Mensch – sondern der Schabbat – die Ruhe am 7. Tag. Damit wären wir wieder bei „Religion als Unterbrechung“…
Statt uns als Hüter und Bewahrer unser Mitwelt zu engagieren, handeln wir global nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“. Ja, die Sintflut kommt schon. Der Meeresspiegel steigt aufgrund der Erwärmung der Atmosphäre unaufhaltsam.
Das trifft nicht nur die Niederlande oder die Halligen an der Nordsee- Küste, sondern viel mehr und viel schneller die armen Länder des Südens – wie Bangladesh oder kleine Insel-Staaten wie Vanuatu im Pazifischen Ozean, die einfach von der Bildfläche verschwinden werden.
Oder denken wir aktuell an Pakistan: rund ein Drittel des Landes steht – nach wochenlangen Rekordregenfällen und Sturzfluten – unter Wasser; bis vorigen Donnerstag wurden bereits 1.343 Tote gezählt.
Die Folgen des menschengemachten Klima-Wandels treffen die Armen sehr viel heftiger – die doch am wenigsten daran Schuld sind.
Darum sprechen wir auch von Klima-Gerechtigkeit, die es herzustellen gilt. Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd, zwischen Arm und Reich in der Einen Welt. Diese Klima-Gerechtigkeit ist eine Aufgabe, die in erster Linie wir, die bisherigen Nutznießer der Ausbeutung der Natur, zu leisten haben. Denn wir, die Industrieländer, haben seit 150 Jahren massiv gegen die Natur aufgerüstet. Jetzt müssen wir dringend abrüsten. Das wird von uns auch Verzicht auf liebgewordenen Wohlstand bedeuten.
Bei dieser großen Anstrengung könnten wir Christen, könnten die Kirchen weltweit und gemeinsam vorangehen.
Einer, der als Anführer der Christenheit, aber auch aller anderen Menschen guten Willens entschieden vorangeht, ist Papst Franziskus mit seiner wegweisenden Enzyklika „Laudato si ́“ von 2015.
Doch jetzt lasse ich noch mal Paulus zu Wort kommen: „Die Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes“ (Röm 8,19) – heute hätte er gewiss geschrieben: „der Söhne und Töchter Gottes“.
Ja, die Welt wartet auf uns: dass wir uns wahrhaft als Söhne und Töchter des Schöpfergottes erweisen, der diese Welt als Lebenshaus für alle – Pflanzen, Tiere und Menschen – erschaffen hat.
Wenn wir uns als Kinder dieses einen Vaters begreifen, dann können wir sein Erbe nicht verderben. Dann werden wir zu Avangardisten eines anderen, eines befreiten und befreienden Umgangs mit der Schöpfung.
Denn – so sagt Paulus – „auch sie, die Schöpfung, soll von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes“ (Röm 8,21).
Also: biblisch ist Erlösung nur denkbar zusammen mit der Schöpfung – nicht gegen sie! Rettung gibt es nur dann, wenn wir uns einfügen in den großen Zusammenhang, den wir Natur nennen. Denn „auch wir seufzen in unserem Herzen und warten darauf, das wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne (und Töchter Gottes) offenbar werden“ (Röm 8, 23b).
Ja, biblisch geht es nie um eine abstrakte „Seele“, sondern immer um den „Leib“, um die leibhafte, ganzheitliche Existenz des Menschen. Es geht nicht um Erlösung vom Leib, sondern um Erlösung des Leibes – aus all den entfremdenden Strukturen und tödlichen Verhältnissen, mit denen wir Menschen uns selber kaputt machen.
Um daran zu glauben und dafür zu arbeiten, brauchen wir viel Hoffnung.
„Auf Hoffnung hin sind wir gerettet“ schreibt Paulus nach Rom; „Hoffnung aber, die man schon erfüllt sieht, ist keine Hoffnung“ (Röm 8,24).
Wie viel Hoffnung haben wir? Und wie viel Hoffnung brauchen wir angesichts der Größe der Aufgaben? Denn noch sind Erfolge ja kaum in Sicht. Noch sehen wir nicht das Ziel – und streiten sogar um den Weg dorthin. Dieser Streit ist not-wendig – wenn er sachlich und fair geführt wird. Aber auch mit Leidenschaft und Geduld.
Um ein letztes Mal Paulus zu zitieren: „Hoffen wir aber auf das, was wir nicht sehen, dann harren wir aus in Geduld“ (Röm 8, 25).
Geduld: ja! Aber keine bequeme Geduld, sondern leidenschaftliche Geduld und geduldige Leidenschaft! Oder, um den Titel eines Gedichtbands (1974) der evangelischen Theologin Dorothee Sölle aufzugreifen: mit revolutionärer Geduld.
Liebe Freunde und Freundinnen der Bergedorfer Ökumene,
St.Michael und St.Marien laden gemeinsam zu einem Taizé-Gottesdienst ein – als Vorbereitung auf das Europäische Taizé-Treffen über den Jahreswechsel in Rostock.
Ökumenischer Gottesdienst
Montag, 31. Oktober 2022 um 19 Uhr
St. Marien, Reinbeker Weg 8, 21029 Hamburg-Bergedorf
Im Anschluss laden wir zur Begegnung bei Brot, Wein und Traubensaft ein.
Menschen aus allen Bergedorfer Gemeinden und Gemeinschaften sind dazu herzlich willkommen. Auf dieses Weise begehen wir den Reformationstag (31. Oktober) und das Fest Allerheiligen (1. November) ökumenisch.
Viele Grüße, Helmut Röhrbein-Viehoff
Die katholischen Gemeinden in Bergedorf in der Pfarrei Heilige Elisabeth
1, 2, 3 oder bis zu 7 Abende über Gott und die Welt sprechen? Oder doch über Gott und mich? Was denkst Du darüber? Mit so einer Frage ins Gespräch kommen? Oder nur zuhören?
Wir haben jeweils mit einem kurzen Text aus der Bibel begonnen und dann diese Fragen und Themen besprochen:
Das waren wunderbare und inspirierende Abende! Vielen Dank!
Bitte schauen Sie auf unserer Seite gelegentlich vorbei. Wir überlegen eine Fortsetzung dieser Gesprächsreihe.
Wir erinnern heute an diesen epochalen Konsens der weltweiten Christenheit.
Unter dem Eindruck zweier Weltkriege hat der „Ökumenische Weltrat der Kirchen“ 1948 diesen Beschluss gefasst. Unter Aufarbeitung auch der eigenen, unheilvollen Geschichte mit der Idee des „Heiligen Krieges“ und einer „Heiligung der Mittel durch einen guten Zweck“ hat man sich auf diesen Grundsatz geeinigt. Dahinter sollten wir nie mehr zurückfallen!
Wir rufen auf zum Gebet für den Frieden
Heute besonders in der Ukraine. Wir schließen uns allen Bemühungen an, die die Überwindung militärischer Optionen in der internationalen Sicherheits-Architektur zum Ziel haben.
Gemeinsam beten.
Kommen Sie zu den Gottesdiensten unserer Kirchen und Gemeinschaften.
Gebete für den Frieden
Möge es Dein Wille sein, Ewiger, unser Gott und Gott unserer Väter, dass Du Kriege und Blutvergießen von der Welt nimmst und großen, wunderbaren Frieden über die Welt bringst.
„Möge kein Volk gegen ein anderes das Schwert erheben, noch Krieg weiterhin lernen“ (Jeschaja 2, 4), nur mögen alle Bewohner der Erde die Wahrheit erkennen und wissen, dass wir nicht in diese Welt kamen, um zu streiten und zu kriegen, und nicht um Hass, Neides, Ärgers und Blutvergießens willens, Gott behüte, nur sind wir hier, um Dich zu erkennen und anzuerkennen, ewig Gesegneter.
Möge der Vers in Erfüllung gehen: „Und Ich bringe Frieden über die Erde, auf dass ihr euch schlafenlegt und euch keiner aufschreckt, und schaffe wilde Tiere weg aus dem Land, und kein Schwert gehe durch euer Land.“ (3. Buch Moses 26,6)
Gebet für den Frieden von Rabbi Natan aus Breslav Deutsche Übersetzung von Rabbiner Jaron Engelmayer
Friedensgebet des russischen Patriarchen Kyrill
Herr Jesus Christus, unser Gott, siehe herab mit deinem barmherzigen Auge auf das Leid und das so schmerzerfüllte Schreien deiner Kinder, die in der Ukraine sind. Befreie dein Volk vom Bruderkrieg, verringere das Blutvergießen, Befreie von den Nöten, die der Krieg mit sich bringt. Die, die ein Haus verloren haben, lass wieder ein Zuhause finden, gib den Hungernden zu essen, tröste die Weinenden, vereine die Getrennten.
Lasse es nicht zu, dass deine Kirche Jemanden verliert aus Wut gegenüber Mitmenschen und Verwandten, sondern, schenke wie ein großzügiger Gott baldige Versöhnung. Erweiche die Herzen derer, die hart geworden sind und lass uns zurückkehren zur Erkenntnis deiner Weisheit. Schenke Frieden deiner Kirche, ihren treuen Kindern und allen Deinen Völkern, mache uns zum Werkzeug deines Friedens, damit wir mit einem Herzen und einigen Lippen dich preisen, unseren Herrn und Heiland von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Ursprünglich wurde dieses Gebet bereits 2014 von Patriarch Kyrill allen Gemeinden der ROK zum Gebet empfohlen. Hier wird der ursprüngliche Text bezüglich der aktuellen internationalen Lage leicht ergänzt. Deutsche Übersetzung (Pastor Frank Lotichius, ZMÖ Hamburg).
Die Caritas im Norden sorgt für Inspiration in der Fastenzeit und verschickt, beginnend am Aschermittwoch (Mittwoch, 2. März 2022) und bis einschließlich Ostersonntag (17. April 2022), insgesamt acht Impulse zur Fastenzeit.
Wenn Sie interessiert sind, bitte einfach anmelden und die Fastenimpulse per E-Mail erhalten.
Wir beten für die Menschen in der Ukraine. Wir beten für diejenigen, die Macht und Einfluss haben.
Gütiger Gott, wir sehnen uns danach, miteinander in Frieden zu leben.
Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen, wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht, wenn Versöhnung nicht möglich erscheint, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Wenn Unterschiede in Sprache, Kultur oder Glauben uns vergessen lassen, dass wir deine Geschöpfe sind und dass du uns die Schöpfung als gemeinsame Heimat anvertraut hast, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Wenn Menschen gegen Menschen ausgespielt werden, wenn Macht ausgenutzt wird, um andere auszubeuten, wenn Tatsachen verdreht werden, um andere zu täuschen, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Lehre uns, gerecht und fürsorglich miteinander umzugehen und der Korruption zu widerstehen.
Schenke uns mutige Frauen und Männer, die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt an Leib und Seele hinterlassen.
Lass uns die richtigen Worte, Gesten und Mittel finden, um den Frieden zu fördern.
In welcher Sprache wir dich auch als „Fürst des Friedens“ bekennen, lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein gegen Gewalt und gegen Unrecht.
Gütiger Gott, wir sehnen uns danach, miteinander in Frieden zu leben.
Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen, wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht, wenn Versöhnung nicht möglich erscheint, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Wenn Unterschiede in Sprache, Kultur oder Glauben uns vergessen lassen, dass wir deine Geschöpfe sind und dass du uns die Schöpfung als gemeinsame Heimat anvertraut hast, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Wenn Menschen gegen Menschen ausgespielt werden, wenn Macht ausgenutzt wird, um andere auszubeuten, wenn Tatsachen verdreht werden, um andere zu täuschen, bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Lehre uns, gerecht und fürsorglich miteinander umzugehen und der Korruption zu widerstehen.
Schenke uns mutige Frauen und Männer, die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt an Leib und Seele hinterlassen.
Lass uns die richtigen Worte, Gesten und Mittel finden, um den Frieden zu fördern.
In welcher Sprache wir dich auch als „Fürst des Friedens“ bekennen, lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein gegen Gewalt und gegen Unrecht.
Am Freitag, 18. März 2022 um 19 Uhr feiern wir wieder einen besonderen Lobpreis- und Segnungsgottesdienst. Diesmal in der Kirche der Freien Evangelischen Gemeinde Neuallermöhe (Wilhelm-Osterhold-Stieg 38, Hamburg-Neuallermöhe).
Friedenskirche, evangelisch-freikirchliche Gemeinde Ladenbeker Furtweg 25, 21033 Hamburg
Mehr Informationen zum Weltgebetstag
Werden auch Sie Teil der weltweiten Gebetskette rund um den Freitag, 4. März 2022. Die Gebete, Lieder und Texte haben Frauen aus England, Wales und Nordirland zusammengestellt. Ihr Thema: „Zukunftsplan: Hoffnung“.